Nicht das Suchen der Wahrheit macht selig, sondern ihr Besitz. (Augustinus)

Kein Reichtum ist herrlicher, keine Ehre, keine Güter dieser Welt sind größer als der katholische Glaube. (Augustinus)


Das Glück des Katholiken ist reichhaltig. Er besitzt:

  1. Das Glück der Wahrheit, des wahren Glaubens. Nur die katholische Kirche hat die ganze Lehre Christi durch alle Zeiten bis auf den heutigen Tag rein und unverfälscht bewahrt. Kraft des unfehlbaren Lehramtes ist die katholische Kirche allein imstande, alle christlichen Wahrheiten gegen die Angriffe und Gefahren siegreich zu verteidigen und für alle Zeiten und Verhältnisse richtig zu erklären.
  2. Das Glück der Einheit und Geschlossenheit. Die staatlichen Einheiten fallen auseinander wie die Mauern des babylonischen Turmes. Die wissenschaftlichen Anschauungen schillern in allen Farben des Regenbogens. Die Glaubensgesellschaften außerhalb der Kirche zerplittern sich und bilden immer neue Ableger. Die katholische Kirche bietet das Schauspiel der inneren Einheit und Geschlossenheit (Kardinal Faulhaber)
  3. Das Glück unserer Tabernakel und Altäre. Die meisten Seelen werden/ bleiben katholisch wegen der großen Sehnsucht nach dem eucharistischen Heiland.
  4. Das Glück der Sicherheit und Leichtigkeit, unser ewiges Heil zu erlangen. In der katholischen Kirche steht die Überfülle der Gnaden und Hilfen zu unserem Seelenheil immer bereit. Die Kirche teilt uns die Gnaden Christi rein und unverfälscht mit durch die heiligen Sakramente. Sie sind uns heute wie gewaltige Ströme der Gnaden, alle entsprungen im Herzen des Welterlösers. Von Christus wurden die Sakramente liebend erdacht und erwählt, von ihm liebend mit Gnade und göttlichem Leben erfüllt, von ihm liebend seiner Kirche zur Verwaltung übergeben und von ihm allein werden sie auch heute noch in Liebe gespendet.

(Vgl.: Bernhard van Acken (S.J.): Konvertiten-Katechismus 17. Auflage, Bonifacius, 1964, S. 9 - 10.)