Häufig gestellte Fragen und Antworten

Katholisch-bleiben?

Nachdem die Kardinäle Carlo Caffarra, Raymond Burke und die beiden deutschen Kardinäle Walter Brandmüller und Joachim Meisner ihre Dubia (Zweifel) veröffentlicht haben, wurde dies in der gewohnten Art der Einheitspresse verschwiegen, allenfalls wurde die Unterzeichner diskreditiert und marginalisiert.1) siehe Katholisches: Kardinal Hummes Rechnung: „Das sind nur vier, wir sind 200″ – Päpstliche „Sorgen“ wegen Benedikt XVI.  und Warum Franziskus von Maradiaga keine Entschuldigung für Beleidigung gegenüber den „Dubia“-Kardinäle verlangen wird – Die Hintergründe

Es war zu erwarten, daß die an den Papst Franziskus gerichtete Zurechtweisung von mehr als 60 katholischen Gelehrten und Hirten ebenfalls verschwiegen wird und die Initiative in der Öffentlichkeit herunterspielt wird. 2)Neuer Brief an Franziskus bezeichnet sich als „Zurechtweisung“  zuletzt abgerufen 27. September 2017, 15:30 Uhr
- KNA-Chefredakteur über die erneute Kritik zu „Amoris laetitia“ – „Dauerfeuer aus der konservativen Ecke“, zuletzt abgerufen 27. September 2017, 15:30 Uhr

Klerus und Gläubige haben somit kaum die Möglichkeit, sich umfassend, fair und objektiv über die Dubia und die Zurechtweisung zu informieren. Diesen Mangel behebt im deutschen Sprachraum katholisch-bleiben.de.

Katholisch bleiben ist aber nicht nur eine Web-Publikation, die Dokumente veröffentlicht und auf weitere Veröffentlichungen verlinkt, sondern es ist auch eine Initiative, die sich an den Klerus der deutschsprachigen Länder richtet mit der Bitte und Aufforderung, die katholische Lehre unverkürzt und unverfälscht zu verkünden und sie dementsprechend auch in der Praxis umzusetzen.

Die Initiative – deshalb auch die Sammlung von Unterschriften – soll zeigen, daß eine Vielzahl der praktizierenden Gläubigen wegen der Verbreitung von Häresien besorgt ist und eine Antwort des Papstes auf die Dubia der Kardinäle und die Zurechtweisung durch die katholischen Gelehrten und Hirten erwarten und erhoffen.

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Die brüderliche Zurechtweisung

Papst Benedikt XVI. mahnte im Jahr 2005 zur Übung der Correctio fraterna:

„Die brüderliche Korrektur ist ein Werk der Barmherzigkeit. Keiner von uns sieht sich selbst gut, sieht gut seine Fehler. Und so ist es ein Akt der Liebe, einer dem anderen zu helfen, einander zu helfen, sich besser zu sehen, einander zu korrigieren. Ich denke, dass es genau eine der Funktionen der Kollegialität ist, sich zu helfen […], die Mängel zu erkennen, die wir selbst nicht sehen wollen – “ab occultis meis munda me” sagt der Psalm EU –, uns zu helfen, damit wir offen werden und diese Dinge sehen können. Natürlich erfordert dieses große Werk der Barmherzigkeit, dass wir uns gegenseitig helfen, damit ein jeder wirklich die eigene Integrität, die eigene Funktionalität als Instrument Gottes finde, viel Demut und Liebe, mit einem demütigen Herzen, das sich nicht über andere stellt, sich nicht als besser als der andere betrachtet, sondern allein als demütiges Instrument, um sich gegenseitig zu helfen.“1) Betrachtung von Papst Benedikt XVI. am 3. Oktober 2005

Die brüderliche Zurechtweisung

Die brüderliche Zurechtweisung, deren Wurzeln im Evangelium zu finden sind, ist ein Freundschaftserweis im Zeichen des Glaubens und ein Beweis von Vertrauen. Sei dankbar, wenn du sie empfängst, und unterlasse es nicht, sie denen zu erteilen, die mit dir zusammen sind. (Im Feuer der Schmiede 566) 2) Josemaría Escrivá: Die brüderliche Zurechtweisung

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Was passiert mit den Unterschriften?

Zunächst werden Unterstützungsunterschriften nur gesammelt. Sie werden nicht ohne vorherige Nachfrage veröffentlicht oder weitergegeben. Eine eventuelle Veröffentlichung der Unterzeichnungen auf der Seite Katholisch bleiben zu einem späteren Zeitpunkt, erfolgt nur nach vorherigem Einverständnis des einzelnen Unterzeichners.

Verantwortlich für die Initiative ist Jens Falk.

Alle Gläubigen sind an der Erfassung und Weitergabe der geoffenbarten Wahrheit beteiligt. Sie haben die Salbung des Heiligen Geistes empfangen, der sie unterrichtet (Vgl. 1 Joh. 2,20.27) und in die ganze Wahrheit führt (Vgl. Joh. 16,13). 1) Katechismus der katholischen Kirche, München 1993, 91, Seite 62 2)Kein echter Christ überläßt die Weitergabe des Glaubens den Spezialisten (Lehrern, Pfarrern, Missionaren), Christ ist man für andere. Das heißt: Jeder echte Christ möchte, daß Gott auch zu den anderen kommt. Er sagt sich: Der Herr braucht mich! Ich bin getauft, gefirmt und dafür verantwortlich, daß die Menschen in meinem Umfeld von Gott erfahren und „zur Erkenntnis der Wahrheit gelange“ (1 Tim 2,4b) ( Youcat, Jugendkatechismus der katholischen Kirche, München, 11)

Da ich ein wenig Internet kann und mir klar war, daß es im deutschsprachigen Raum eine solche Seite braucht, sah ich es als meine Pflicht, sie in die Tat umzusetzen.

Hinweise zu meiner Person finden Sie auf meiner Web-Seite jens-falk.de, insbesondere folgende Artikel könnten interessant sein:

 

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1. Katechismus der katholischen Kirche, München 1993, 91, Seite 62
2. Kein echter Christ überläßt die Weitergabe des Glaubens den Spezialisten (Lehrern, Pfarrern, Missionaren), Christ ist man für andere. Das heißt: Jeder echte Christ möchte, daß Gott auch zu den anderen kommt. Er sagt sich: Der Herr braucht mich! Ich bin getauft, gefirmt und dafür verantwortlich, daß die Menschen in meinem Umfeld von Gott erfahren und „zur Erkenntnis der Wahrheit gelange“ (1 Tim 2,4b) ( Youcat, Jugendkatechismus der katholischen Kirche, München, 11)

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